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Social Media Kanäle – Tipps zum rechtskonformen Aufbau

Das Social Web bietet Unternehmen viele Chancen, ihre Produkte und Dienstleistungen ihren Zielgruppen schmackhaft zu machen, birgt aber auch einige Herausforderungen – so zum Beispiel in rechtlicher Hinsicht. Wer bewusst oder unbewusst Rechtsverletzungen begeht, muss mit Abmahnungen, Schadensersatzansprüchen, Unterlassungs-/Auskunftsansprüchen und Rechtsanwaltskosten der Gegenseite rechnen. Das betrifft Privatpersonen genauso wie Unternehmen, die Social Media Präsenzen betreiben.

Hier geht es zu Teil I mit Tipps zum rechtskonformen Aufbau von Social Media Profilen Social Media Kanäle – Tipps zum rechtskonformen Aufbau weiterlesen

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Die wichtigsten Basics für die Online-Bildrecherche

Urheberschutz trotz Bilderflut im Netz

Lächelnde Mitarbeiter beim Meeting, Grafiken und Symbolbilder – so etwas posten Unternehmen täglich. Denn wer seine Texte mit Bildern ausstattet, erhöht die Reichweite seiner Postings deutlich. Häufig versäumen Unternehmen aber dabei, die Bildrechte zu klären und sind sich der Risiken nicht bewusst. Worauf müssen Unternehmen, aber auch Journalisten, Blogger und Privatpersonen beim Posten von Fotos achten? Wir geben Tipps und empfehlen die richtigen Bilddatenbanken: Die wichtigsten Basics für die Online-Bildrecherche weiterlesen

Wald

Google+ für Unternehmen

Nützliche Community? Oder doch eher „Schweigen im Walde“?

Google+ ist eines der größten und schnell wachsenden sozialen Netzwerke. Aber wie wichtig ist es wirklich? Ist es ein Haufen von Karteileichen oder tatsächlich eine ernst zu nehmende Social Media Plattform? Google+ für Unternehmen weiterlesen

Corporate Communication 2016

So anspruchsvoll wie nie

„Wir suchen jemanden für Pressearbeit.“ Oder „Wir brauchen Social Media.“ Und dann die Frage „Was empfehlen Sie uns denn?“, hören wir immer wieder von kleinen und mittelständischen Unternehmen aus dem B2B-Bereich. Die Anforderungen an die Unternehmenskommunikation sind heute so anspruchsvoll wie nie. Denn die one-way-Kommunikation, wie sie früher noch galt (z.B. das Unternehmen schreibt eine Pressemitteilung/einen Artikel, der dann veröffentlicht wird ohne Interaktionsmöglichkeit für den Leser) gibt es so gut wie nicht mehr. Ist ein PR-Beitrag erst einmal online, gibt es heute fast immer Möglichkeiten, ihn über die sozialen Netzwerk zu teilen, zu liken oder zu kommentieren.

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Team tauziehen

Einer für alle: Wie funktioniert PR für Verbände?

In der Öffentlichkeitsarbeit haben Verbände viele Aufgaben: Sie sprechen für ihre Mitglieder mit Medien, Politikern oder Branchenvertretern. Sie kommunizieren aber auch mit ihren Mitgliedern, kanalisieren Meinungen, sowie mit einer breiten interessierten Öffentlichkeit – eine umfangreiche Aufgabe.

Wofür brauchen Verbände überhaupt strategische Kommunikation? Und welche PR-Instrumente sind sie geeignet? Einer für alle: Wie funktioniert PR für Verbände? weiterlesen

Social Media Monitoring für B2B – Pflicht oder Kür?

Wer als Unternehmen mit Social Media starten oder seine Aktivitäten deutlich ausbauen möchte, sollte erst mal ein Bestandsanalyse in Form eines Audits (rückwirkende Analyse relevanter Social Media-Beiträge) machen. Denn erst wenn Unternehmen wissen, wo sie in sozialen Netzwerken und ihrer Fangemeinde stehen, können sie eine wirkungsvolle Social Media-Strategie aufbauen. Dieses Audit können Unternehmen auch durchführen, wenn sie noch nicht in den sozialen Medien tätig sind. Voraussetzung ist natürlich zwecks Messbarkeit, dass es bereits Nutzer gibt, die im Social Web über das Unternehmen und/oder die Produkte/Dienstleistungen sprechen.

Großer Wert für Markt- und Produktstrategien

Dem einmaligen Social Media Monitoring als Audit steht das permanente Monitoren von Social Media-Beiträgen gegenüber. Dies nutzen bereits viele größere Unternehmen v.a. im B2C-Segement, um wertvolle Rückschlüsse für ihre Markt- und Produktstrategien zu bekommen. Gibt es zum Beispiel in Bezug auf eine Verpackung, Inhaltsstoff oder Geschmack verstärkt positive oder negative Nennungen im Social Web, passen diese Unternehmen ihre Produkte an und/oder geben ihren Fans im Idealfall Feedback. Zudem ist ein fortlaufendes Monitoren im Hinblick auf das Issue Management (Krisen frühzeitig erkennen) bzw. das Reputation Management (Imageaufbau) wichtig.

Für B2B-ler oft noch Neuland – leider

Kleinere und mittlere Unternehmen gerade aus dem B2B-Bereich betreten da oft noch Neuland. Dabei profitieren auch sie davon. Zum einen in Form einer Bestandsanalyse, um ihre Social Media-Strategie zu optimieren bzw. überhaupt erst einmal eine aufzusetzen, zum anderen in Form einer permanenten Aktivität, um ihre Produkte bzw. Services noch besser an die Bedürfnisse ihrer Kunden anzupassen oder neue Marktchancen zu erkennen. Der Konkurrenzkampf ist hart. Wer sich heute in den sozialen Medien als kundenorientierter und innovativer Dienstleister zeigt, gewinnt. Die Zukunft heißt Digitalisierung. Wer davor die Augen verschließt, hat es schwer.

Welches Sinn macht, entscheidet auch der Geldbeutel

Beim Social Media Monitoring wird ausschließlich User Generated Content ausgewertet. Kommerzielle Berichte, Artikel und News finden innerhalb der Erhebungen keine Berücksichtigung. Je nach Beitragsvolumen, finanziellen und personellen Ressourcen und gewünschten Auswertungsmöglichkeiten gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie Unternehmen ein Social Media Monitoring durchführen können:

1) Rein manuelles Social Media Monitoring ist die einfachste, aber auch eine kostenintensive (benötigt viele personelle Ressourcen) Form des Monitorings. Sie eignet sich für Beitragsvolumina unter 500 Stück mit geringem Diskussionsvolumen und kommt folglich eher für kleinere oder mittlere Unternehmen in Frage, die in Social Media noch nicht oder nur wenig aktiv sind. Unternehmen bekommen damit einen groben Überblick über die Aktivitäten und ein Gefühl für Ihr Standing bei Ihrer Fangemeinde. bzw. für Themen mit geringem Diskussionsvolumen.

2) Rein technisches Social Media Monitoring: Hier werden Sentiments (Messung der Tonalität in positiv-neutral-negativ) rein automatisch oder gar nicht gemessen. Der Fokus liegt auf einer quantitativen Auswertung ohne Handlungsempfehlungen. Folglich sind weniger Researcher notwendig, und es ist erst einmal weniger kostenintensiv. Um allerdings wertvolle Schlüsse für Produkt- und Marktstrategien zu erhalten, sollten Unternehmen inhouse in der Lage sein, die Sentiments zu messen und Handlungsempfehlungen abzuleiten, was die Mobilisierung weiterer personeller Ressourcen notwendig macht.

3) Hybrides Social Media Monitoring: Unter hybrid bezeichnet man die Verbindung von Social Media-Technologien mit einer intellektueller Auswertung. Es eignet sich für Unternehmen, die ein fortlaufendes Social Media Monitoring benötigen bzw. wollen, z.B. für kontinuierliches Reputation Management, Event Detection (Inspiration für die Produktentwicklung), Issue Management (Krisenprävention), Wettbewerbsbeobachtung, Kampagnen Monitoring, Review und Price Monitoring. Der Aufwand ist hoch (kostenintensiv), die Flexibilität in der Auswertung groß. Dienstleister, die das anbieten, sind zum Beispiel infospeed, Ethority oder VICO.

Für B2B-Unternehmen, die bislang keine oder nur wenig Social Media-Aktivitäten durchführen, ist ein rein manuelles Social Media Monitoring als Status-Messung und erster Schritt sinnvoll. Sie bekommen so Einblick in ihre derzeitige Reputation, können Verbesserungen einleiten und so ihre Strategie optimieren.

Neues Jahr, neues Glück – was ein PR-Jahr mit sich bringen sollte

B2B-Kommunikation strategisch planen
Wie heißt es immer? Dir richtige Planung ist die halbe Miete?! Abgedroschen vielleicht, aber dennoch gültig. Auch um mit PR erfolgreich zu sein, gilt es, gut vorbereitet ins neue Jahr zu starten. Von zentraler Bedeutung ist hierbei die Themenfindung – für einen soliden Themen-Fahrplan. Was wird in diesem Jahr aus dem kommunizierenden Unternehmen interessant? Welche Entwicklungen, Produktneuheiten, Veranstaltungen, Messen oder Jubiläen stehen auf dem Programm? Welche Zielgruppen sind für welche Informationen relevant, und umgekehrt: welche Informationen für welche Zielgruppe? Und schließlich: Über welche Kommunikationskanäle erreiche ich diese am effektivsten?

Alle Möglichkeiten nutzen
Wer unter PR-Gesichtspunkten optimal aufgestellt sein will, darf hierbei vor allem nicht den richtigen Mix aus den Augen verlieren. Um (s)ein Unternehmen im B2B-Geschäft gut zu positionieren, sollten im Laufe des Jahres bestenfalls alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden – die klassischen und die „modernen“. Eine Produktneuheit findet per Pressemitteilung ihren Weg zur Fachpresse, ein Interview bringt tiefergehende Informationen und nebenbei die persönliche Note ins Spiel, ein Referenzbeispiel oder Anwenderbericht liefert den Praxisbezug und untermauert die Glaubwürdigkeit.

Fahrplan

Gleichzeitig will, nein, sollte all dies in den sozialen Netzwerken und auf der eigenen Homepage begleitet und kommuniziert werden, natürlich immer ergänzt um gutes Bild- und Grafikmaterial. Dieses findet dann auch Verwendung im unternehmenseigenen Blog, der großen Mehrwert schaffen und interessante Kanäle öffnen kann. Ein eigener Blog-Fahrplan für das Jahr hilft, diese Themen strategisch anzugehen. Die richtige Mischung aus all diesen Dingen sorgt dann für eine Wahrnehmung auf breiter Front.

Trotzdem: Flexibilität wahren
Trotz aller (Fahr-)Pläne nicht vergessen: Gibt es unvorhergesehene Entwicklungen, egal ob im Unternehmen oder am Markt, müssen PRler hierauf zügig reagieren. Es gilt, die Augen stets offenzuhalten nach neuen Möglichkeiten, aktuellen Trends und Themen – und diese für die eigenen Botschaften auszunutzen und zu verwerten. Wer hier auf den richtigen Zug aufspringt, kommt oft noch besser am Jahresende an als geplant.